Hunde

Sie wollen nur das Beste für Ihr vierbeiniges Familienmitglied? Dann sind Sie bei uns genau richtig! Ihr erster Besuch in unserer Praxis dient vorrangig dem Kennenlernen. So wissen Sie und unser Patient worauf Sie sich beim nächsten Termin einlassen. Wir halten unsere Wartezeiten möglichst gering, sodass beim Patienten nicht unnötig Stress entsteht. Darüber hinaus haben wir den Wartebereich großzügig und hell gestaltet, sodass der Patient gerne wieder kommt.

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Sie wünschen sich eine umfassende Beratung und möchten Ihrem Tier unnötige Untersuchungen, Behandlungen und damit verbundene Kosten ersparen? Dann sind wir einer Meinung! Unser Anspruch ist es, Sie und Ihre Familie über die heutigen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten aufzuklären und mit Ihnen gemeinsam die richtigen und notwendigen Entscheidungen im Sinne Ihres Vierbeiners zu treffen.

Auch das Thema Impfung ist für uns immens wichtig. Wir verwenden nicht nur die Impfstoffe der neuesten Generation, wir beraten Sie auch fachgerecht und kompetent bei allen Anliegen zum Thema Impfungen. Nach dem Motto: „So wenig wie möglich, so viel wie nötig.“ beraten wir Frauchen und Herrchen über Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit von Impfungen unter Berücksichtigung von Haltungsbedingungen, sportlich und jagdlicher Nutzung, Herkunft und Reisegewohnheiten und natürlich individuellen und rassebedingten Besonderheiten.

Wichtige Impfungen für Ihren Hund

Staupe

Durch das gute und konsequente Impfregime in Deutschland der letzten Jahrzehnte tritt bei uns die Staupe primär recht selten auf, nimmt aber durch Reise und Importe aus Süd- und Osteuropa wieder zu, so dass wir dringend zur Staupeimpfung raten. Mit unserem Impfstoff ist diese allerdings nur alle 3 Jahre erforderlich.

Hepatitis

Bei Hepatitis contagiosa canis handelt es sich um eine Virusinfektion, welche die Leber des erkrankten Tieres befällt und zu einer Entzündung führt. Ebenso können Entzündungen der Augen und Nieren hervorgerufen werden. Das Virus ist ansteckend und wird in der akuten Verlaufsphase der Krankheit über Speichel, Kot, Harn und Nasensekret ausgeschieden. Bei Zimmertemperatur ist das Virus einige Wochen überlebensfähig. Zum Glück tritt Hepatitis nur noch selten auf, auch dank der Impfmöglichkeiten!

Parvovirose

Insbesondere Welpen und Senioren gelten als Risikogruppe. Eine Infektion verläuft häufig akut und dramatisch und endet nicht selten tödlich. Bei erkrankten Tieren tritt hohes Fieber, Appetitlosigkeit und Teilnahmslosigkeit. 6-12 h nach den ersten Anzeichen treten die klassischen Symptome, wie blutige Durchfälle und Erbrechen auf und führen sehr schnell zu Apathie und Herz-/Kreislaufproblemen. Eine Verringerung der weißen Blutkörperchen führt zu einer Verminderung der Abwehrfähigkeit und somit oft zu weiteren sogenannten Sekundärinfektionen. Der Erreger wird überwiegend während der akuten Krankheitsphase über hochinfektiösen Kot ausgeschieden und gelangt so recht leicht durch Schmierinfektionen zu neuen Wirten.


Parainfluenza

Ursache für Parainfluenza oder auch bekannt als Zwingerhusten ist eine Mischinfektion aus unterschiedlichen Viren und Keimen, die die Atemwege befallen. Insbesondere ist die Parainfluenza durch einen starken anfallsartigen trockenen Husten gekennzeichnet, der sogar bis zum Erbrechen führen kann. Oft wird der Husten auch von Ausfluss aus Augen und Nasen begleitet. Trotz der hohen Infektionsrate von bis zu 80% genest ein Großteil der Tiere vollständig. Eine Impfung schützt vor allem gut gegen den viralen Anteil, wodurch ein wesentlich milderer Krankheitsverlauf stattfindet.

Tollwut

Die Tollwut oder auch Rabies genannt ist eine Virusinfektion, die für Mensch und Tier lebensbedrohlich ist. Zwar gilt die Tollwut durch aktive Bekämpfungsmaßnahmen bei Wildtieren als weitgehend beseitigt, jedoch ist eine Ansteckung durch Reisen in Tollwut-Länder oder durch die Einfuhr nicht geimpfter Tiere möglich. Die Tollwut tritt oft erst ein bis drei Monate nach der Infektion auf. Sie kann nach dem Ausbruch nicht mehr behandelt werden und führt zwangsläufig zum Tod. Deshalb kann ein wirksamer Schutz nur durch Impfung vor Ausbruch der Krankheit erfolgen. Nach der Grundimmunisierung ist die Tollwutimpfung nur noch alle 3 Jahre notwendig. Nur durch die Aufrechterhaltung des Impfstandards kann Deutschland weiterhin als annähernd tollwutfrei gelten. Bei Auslandsaufenthalten ist die Tollwut nach wie vor Pflicht!


Parasitenprophylaxe und regelmäßige Entwurmung

Neben den wichtigen Impfungen, stellt die Floh- und Zeckenprophylaxe sowie die Entwurmung entsprechend der Nutzung Ihres Hundes eine regelmäßige tierärztliche Behandlung dar. Abhängig von der Risikogruppe Ihres Tieres, sollte z.B. die Entwurmung mehrmals pro Jahr durchgeführt werden. Eine ausführliche Beratung erhalten Sie im Gespräch mit unseren Tierärzten. Grundlegende Informationen erhalten Sie im folgenden Video der ESSCAP Deutschland.